Hamburger Gitarrenfestival
Schott
Akustik Gitarre Begleit-CD
Aktuelle Ausgabe: 5/2010



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Klaus Weiland

Klaus Weiland

16.-17. 07. FREIBURG, RAY AUSTIN'S 40YR BASH
14.-15.08. DRESDEN, UFERFEST
20.-22.08. DRESDEN, MAGIAMUNDI FESTIVAL
28.08. GOSLAR/HAHNDORF, ST. KILIAN KIRCHE
05.09. NORTHEIM, ALTE BRAUEREI
16.09. LANGLINGEN/CELLE, KIRCHE DER EV.-LUTH. ST. JOHANNIS-GEMEINDE
17.09. CLENZE/GORLEBEN, CLENZER CULTURLADEN
23.09. REGENSBURG, LOKSCHUPPEN
24.-26.09. HERSBRUCK - WORKSHOP UND KONZERTE
01.10. VÖHL, DIE SYNAGOGE MIT COLIN WILKIE
02.10. GÖTTINGEN, GITARRENTAGE
03.10. FREIBURG, GANTER HAUSBIERGARTEN

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... aus AG 4/2010

Sehr geehrtes Redaktionsteam!

Bitte, können Sie mir den Unterschied von der Engelmann-Fichte zur Sitka-Fichte erklären? Es werden Gitarren mit einer Decke aus Engelmann-Fichte angeboten. Sind sie etwas Besonderes?

Vielen Dank und freundliche Grüße
Alfred-Ernst Buddäus


Hallo,

die beiden amerikanischen Fichtenarten Sitkafichte (Picea sitchensis) und Engelmannfichte (Picea Engelmannii) unterscheiden sich physikalisch zunächst durch die unterschiedliche Dichte. Sitka ist im Mittel etwas dichter als Engelmannfichte. In der Verarbeitung scheint mir die Faser der Engelmannfichte etwas länger zu sein als die der Sitka. Auch scheint mir im Durchschnitt der Harzgehalt der Engelmannfichte etwas höher zu sein. Beides sind subjektive Erfahrungswerte, die wissenschaftlich nicht erwiesen sind. Tonlich scheint mir die Sitka etwas schwerfälliger oder positiv ausgedrückt spricht die Engelmannfichte leichter und schneller an. Diese Faktoren kann man aber auch durch die Bearbeitung und Beleistung beeinflussen.

Viele Grüße
Christian Stoll



Liebes Redaktionsteam,

gern lese ich immer wieder die Akustik-Gitarre und freue ich mich stets darüber, auf "neue" Leute aufmerksam gemacht zu werden. Ohnehin habe ich den Eindruck, dass Sie in den letzten Monaten den Blick etwas geweitet haben und nicht nur Instrumentalisten, sondern auch verstärkt Singer/Songwriter, für die akustische Gitarren prägend sind, vorstellen - was ich sehr gut finde. Mit großem Interesse habe ich mir auch die Ausgabe gekauft, in der "Djangos Erben" vorgestellt werden. Mir ist sehr wohl bewusst, dass eine solche Aufzählung immer selektiv sein muss. Dennoch habe ich einen bedeutenden Vertreter der Erbengeneration vermisst: John Jorgenson. Dieser Mann hat immerhin in Nordamerika beinahe eigenhändig für ein Django-Revival gesorgt und zeichnet sich im Übrigen dadurch aus, dass er das Genre seit Jahren mit neuen Kompositionen bereichert, die eigenständig sind und doch unverkennbar in der Django-Tradition stehen. Erst kürzlich hat er sogar ein Album zusammen mit einem sinfonischen Orchester veröffentlicht, meines Wissens das erste Album mit Gypsy-Jazz für sinfonisches Orchester überhaupt.

Mit besten Grüßen
Ingo Salmen



Hallo Ingo,

Wir wollen in der AKUSTIK GITARRE die gesamte Bandbreite der akustischen Gitarrenszene aufzeigen, und da sich gerade auf der Szene junger SongwriterInnen erfreuilich viel interessante und spannende Themen bieten, ist das natürlich auch ein gewichtiger Teil der Berichterstattung, etwa in der Rubrik NEW SCENE. Grundsätzlich versuchen wir etablierten Stars ebenso Platz einzuräumen wie ambitionierten Newcomern mit neuen Ideen und viel frischem Wind.

Zur John Jorgenson: Wir haben im Vorfeld lange über Auswahlkriterien und Parameter wie Relevanz, Bekanntheit, kommerzieller Erfolg, Authentizität und Musikalität diskutiert. Letztlich hat sich nach vielen Gesprächen diese Auswahl in unserer Ausgabe 2-2010 heraus kristallisiert. Und sicher gibt es sogar noch viel mehr Härtefälle. Wir hätten die Story problemlos um viele Seiten erweitern können.

Aber das schließt ja nicht aus, dass wir Jorgenson in Zukunft mal als Porträt vorstellen, oder?

Die Redaktion


Hallo liebes Redaktionsteam,

seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken eine Bariton Gitarre zuzulegen. Derzeit ist die Kasse leider noch etwas leer. Dafür habe ich viel Zeit mich umzusehen. Gut Ding will schließlich Weile haben. Auf meiner Suche bin ich auf viele vereinzelte Testberichte gestoßen. Ich bin ein begeisterter Leser der „Vergleichstest“ und bin natürlich der Meinung, dass ein Vergleichstest verschiedener Baritonmodelle wirklich überfällig ist. Es würde mich natürlich freuen, wenn Ihr den Vorschlag aufgreifen würdet.

Grüße aus Heidenheim,
Benjamin Holstein



Hallo Benjamin,

danke für Deine Zuschrift. Ein Bariton-Acoustics-Vergleichstest ist in der Realität kaum zu machen. Es gibt nur wenige Serieninstrumente, sondern hauptsächlich spezielle Angebote einzelner Gitarrenbauer oder Kleinserien. Da diese nicht immer vorrätig sind, sondern oft nur auf Bestellung gebaut werden, ist es unmöglich, alle wirklich relevanten Modelle zeitgleich zusammenzubekommen. Die wirklich guten Bariton-Acoustics sind außerdem meist so speziell und interessant, dass sie unserer Meinung nach einen Einzeltest verdient haben. Ist also ein sehr spezielles Thema.

Die Redaktion



Hallo, liebes AG-Team, endlich mal...

ich wollte mich nämlich eigentlich schon lange mal melden und mich ganz herzlich für die Johnson JD-38CFE-BK, das give away der AG 2/10 bedanken, was ich hiermit tue. vielen lieben dank dafür!!!

Ein paar Zeilen dazu: da sag noch mal einer, Gewinnerglück haben immer nur die Anderen. ich dachte bislang ja auch so weil auch mir noch nie ein Hauptgewinn zuteil wurde. als ich dann eines Tages einen Anruf vom AG-Team auf meinem Anrufbeantworter vorfand, ich solle doch bitte mal zurückrufen, man hätte eine gute Nachricht für mich, staunte ich nicht schlecht: Was? Wie? Gute Nachricht?" Grübel, nachdenk, moment Mal, ich habe gerade die AKUSTIK GITARRE abonniert, habe ich vielleicht den Trostpreis zum aktuellen give away gewonnen? Okay, warum nicht? Als mir die Redaktionsdame aber zum Hauptgewinn, der vollmassiven schwarzen Johnson Dreadnought im wert von 1.100 Euro gratulierte, war ich baff, platt, sprachlos - und gleichzeitig natürlich hoch erfreut.

Vielen lieben dank für dieses absolute Überraschungsgeschenk!
Und die Moral von der Geschicht: am gewinnen können zweifelt man nicht!

Schöne Grüsse von der Isar,
Bernhard Harsch



Hallo Bernhard,

dann viel Spaß mit dem Give Away und weiterhin viel Spaß mit der AKUSTIK GITARRE!

Die Redaktion



Hallo, liebes Redaktionsteam der Akustik-Gitarre,

habe euren Artikel zu Jimmy Wahlsteen gelesen, in eure CD reingehört - und war hin und weg! Leider kam eure Konzertankündigung für Brunsbüttel zu spät für mich. Ich habe noch versucht, eine CD zu ergattern, war aber leider auch zu spät. Bei jpc und Amazon wird die CD nicht vertrieben, höchstens mp3-files, an denen ich nicht interessiert bin. Meine Frage: werdet ihr Jimmy's geniale CD über Akustik Music vertreiben oder verratet ihr mir, wo ich sie ansonsten bekommen kann? Der Typ ist heiß - eine echte Entdeckung! Und ihr habt ganz Recht, wenn ihr schreibt, dass seine Musik süchtig macht. Selten habe ich einen Titel so oft gehört wie sein elektrisierendes "Shift of Attention". Ich bin gespannt, ob ich mir seine Konzerte in ein paar Jahren überhaupt noch leisten kann...

Ich sehe eurer Auskunft freudig entgegen. Und vielen lieben Dank für eure bereichernden Musikbeiträge!!

Euer Fan,
Dagmar Heitmüller



Hallo Dagmar,

danke für die netten Zeilen.

Jimmy Wahlsteens Alben sind über sein amerikanisches Label Candyrat Records (www.candyrat.com) als CD und Download erhältlich.

Momentan hat er kein europäisches Label, ich schätze aber, dass sich das in kürze ändern dürfte und der Bezug an Tonträgern dann um einiges einfacher sein sollte.

Die Redaktion



Guten Tag,

als langjähriger Leser Ihrer Zeitschrift und echter Fan der Kolumne über „Antikes“ habe ich mir gedacht, dass Sie vielleicht helfen könnten, sofern es Ihre Zeit erlaubt. Ich habe vor kurzem von unserer Nachbarin gehört, dass das Gitarrenspiel in Ihrer Familie Tradition hat. Nachdem Sie mir Ihre eigene Gitarre gezeigt hatte und ich nicht allzu sehr beeindruckt war, meinte Sie, Sie hätte noch ein sehr altes Instrument von Ihrer Großmutter. In einem wahrhaft alten, schwarzen Pappkoffer lag eine, auf den ersten Blick wirklich interessante Gitarre. Es handelt sich laut Label um: „Hergestellt in den Werkstätten ‚Die Gitarre’ – Charlottenburg, Wilmersdorfer Str. 12“ – die Adresse per Bleistift handschriftlich korrigiert auf Kantstr. 52.,
Span. Gitarre Mod. 17 im Jahre: 1928“
Es ist eine handliche, klassische Gitarre mit interessantem, angesetzten spanischen Halsfuß und Hals aus Mahagony. Griffbrett aus sehr feinporigem Ebenholz. Der Hals ist auch eher dünn für eine Klassische. Sie hat vernickelte (?), ziselierte Mechaniken. In den Saitenwalzen der Mechaniken stecken kleine Schrauben die so aussehen, als gehörten sie wirklich dazu, die um den Schraubenkopf eine umlaufende Nut haben wie um zum Beispiel eine Saitenschlaufe einhängen zu können. Die Decke ist recht dünn und aus Fichte, sauber spiegelbildlich geleimt, Leimfuge hat sich leicht gelöst. Der Korpus ist aus Palisander – alles massiv. Furnierte Kopfplatte. Kleines Schallloch. Leider habe ich noch nichts Vernünftiges finden können außer, dass es wohl ein Journal vom Hersteller gab, welches ich aber ebenfalls nicht finden konnte.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan H. Brilmayer




Hallo Herr Brilmayer,

vielen dank für Ihre Zuschrift. Auch wir können Ihnen leider keine weiteren Angaben zu Instrument oder Gitarrenbauer liefern. Viel wichtiger ist jedoch, dass ihre Nachbarin ein anscheinend schönes Instrument besitzt, das anscheinend sorgfältig aus qualitativ guten Materialien gebaut wurde und bespielbar ist, da Sie nichts über Halswinkelprobleme oder eine unakzeptable Saitenlage schreiben. Die Leimfuge lässt sich von einem Fachmann sicherlich reparieren und das Instrument spielfertig einstellen.

Die Redaktion



Hallo,

Ich habe folgendes Problem: Ich arbeite mit dem Mehrspur- Kompaktstudio Boss BR-1200 CD. Für Aufnahmen stecke ich meine Nylonstring-Gitarre (neue, gute Takamine-Gitarre aus der Hirade-Serie mit integrierten Tonabnehmer) direkt in das Boss-Gerät. Dabei entsteht aber ein störendes Brumm- bzw. Rauschgeräusch, das allgegenwärtig ist und folglich dann auch auf den Aufnahmen drauf ist und die Aufnahme unbrauchbar macht! Kann ich dieses Problem mit der Zwischenschaltung einer DI-Box sicher lösen? Hier gibt es ja eine spezielle Gitarren DI-Box (Palmer PDI-09; EUR 88,-) Löst dieses Gerät mein Problem und ist es auch für Nylonstringgitarren geeignet? Oder gibt es für Nylonstringgitarren eine eigene geeignete DI-Box?

Vielen Dank für deine Antwort,
Winfried Sindram

Hallo Winfried,

normalerweise sollte sich deine Takamine ohne Probleme mit dem BOSS verkabeln lassen. Ich würde erst mal alle denkbaren Fehlerquellen ausschließen also: richtiger Eingang gewählt? Kabel in Ordnung? Takamine-Batterien leer? Dann den Fehler weiter eingrenzen: brummt es auch mit einer anderen Gitarre am BOSS? Brummt die Takamine an einem anderen Gerät wie Amp oder ähnliches? Zur Not zum Testen einen Kopfhörer direkt in den Ausgang der Takamine einstöpseln, du bekommst dann ein Signal auf einem Ohr, das den absolut unverfälschten Ausgang der Takamine repräsentiert. Verschwindet das Brummen, wenn du die Ausgangsbuchse der Takamine oder den Metallstecker des Kabels berührst? Du redest von Brummen und rauschen. Das sind zwei grundverschiedene Sachen (Brummen = tieffrequent, Rauschen = hochfrequent). Brummen hängt normalerweise mit einem Erdungsproblem zusammen, Rauschen mit falscher Anpassung oder anderen tontechnischen Problemen.

Also erst mal obigen Fahrplan abarbeiten, dann den Fehler genauer eingrenzen. Wie gesagt: Takamine und BOSS sollte keine Probleme machen. Wenn doch, kannst du den Händler kontaktieren und um Abhilfe bitten. Die DI-Box wäre die letztmögliche Lösung.

Die Redaktion

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